Bekanntheitsgrad steigern – Teil 2

Bekanntheitsgrad steigern – Teil 2

Wie kann man den Bekanntheitsgrad seines Spieles steigern?

Nachdem im ersten Teil der Reihe die eigene Startseite, Mundpropaganda und Spielportale näher durchleuchtet wurden, dreht sich in diesem 2. Teil alles um soziale Medien.

Bekanntsheitsgrad steigern - soziale Medien
Bekanntsheitsgrad steigern – soziale Medien

Wie also mit Facebook, Google oder Twitter an neue Spieler kommen bzw. sich einen Namen machen?

4. Facebook Seite

Gleich zum Start unseres Browsergames hatten wir eine Seite bei Facebook erstellt. Oder genauer gesagt: 2 Monate vor dem offiziellen Release.

Sehr wichtig ist, von Beginn an Inhalt zur Verfügung zu stellen und die Freunde auf keine leere Seite zu locken. So haben wir mit dem Start der Seite einige Infos zur Geschichte der Entwicklung von eXperinox auf die Seite gestellt. Immerhin hatten wir bis zum Start der Facebook Seite schon ein paar Jahre Entwicklung hinter uns. Und genau darüber ließ sich sehr gut berichten.

^Facebook Seite
eXperinox bei Facebook

Auf jeden Fall sollte man schon vor dem Erstellen der Seite einen groben Plan haben, welche Inhalte man den Besuchern auf Dauer bieten will. Denn die Praxis zeigt: es ist gar nicht so einfach, zumindest 1-2x pro Woche etwas zu posten. Postet man seltener, sinkt man in der Relevanz bei Facebook, was dazu führt, dass neu eingestellte Beiträge dann seltener bei den Freunden angezeigt werden. Was eine etwaige Aufbauarbeit der vergangenen Wochen sehr schnell wieder zunichte machen kann.

Folge Seiten, die zu deinem Thema passen – also zum Beispiel Spieleseiten anderer Indie-Entwickler. Teile Inhalte, die deine Besucher interessieren könnten. In unserem Fall: wir posten immer wieder Bilder von Hubble oder Links zu Berichten zum Thema Universum. Das passt einfach zu unserem Genre Science Fiction.

Und: denke auch an ein passendes Titelbild und Logo! Idealerweise verwendest du Bilder, die in einer ähnlichen Form schon auf deiner Startseite zu finden sind, um die Zusammengehörigkeit zu unterstreichen.

5. Facebook-Ads

Sechzig „natürlich gewachsene“ Freunde erschienen uns als etwas zu wenig. Deshalb haben wir uns auch mit Facebook-Ads versucht.

Dabei haben wir nicht blind irgendeine Kampagne eingestellt, sondern uns zuerst anhand verschiedener Tippseiten zur Gestaltung solcher Ads schlau gemacht. Das Ergebnis (August 2012) war trotzdem äußerst ernüchternd: 180€ Einsatz brachten uns 120 neue Likes und geschätzte 15 (!) neue Spieler. Umgerechnet haben wir also 12€ (!!) pro neuen Spieler bezahlt. Sinnfrei! Wir haben bis heute keine weitere Kampagne mehr geschaltet. Lesson learned: FB Likes haben sehr wenig bis gar nichts mit neuen Spielern zu tun!

Inwiefern eine hohe Anzahl an Likes indirekt einen positiven Effekt auf das Spiel hat (viele Freunde – bekanntes und gutes Spiel), lässt sich sehr schwer abschätzen. Uns persönlich schienen die Kosten auf jeden Fall in keiner Relation zum Nutzen zu stehen.

6. Google+

Google+ sollte einen Gegenpol zu Facebook bilden. Etwas weniger sozial („Meine Katze auf der Couch“) dafür etwas mehr strukturiert durch die Bildung von Communities / Interessensgemeinschaften. Im Grunde würde sich das also auf jeden Fall anbieten, um mit anderen Spieleentwicklern und auch Spielern in Kontakt zu kommen.

Aus diesem Grund haben auch wir eine Google+ Seite erstellt, diese aber offen gesagt bisher sträflich vernachlässigt. Der Grund darin liegt aber rein in der fehlenden Zeit und hat nichts mit Google+ selbst zu tun.

Ähnlich wie bei einer Facebook-Seite sollte man auch hier schon einen Plan haben, welche Inhalte man dort dann präsentieren will. Eine simple Kopie der FB-Inhalte halte ich persönlich für wenig sinnvoll.

In der letzten Zeit (Stand Mai 2015) haben sich die Gerüchte gehäuft, das sich Google langsam aber sicher von Google+ verabschieden will.

7. Google AdWords

Für uns die bisher klar beste Investition, wenn es um bezahlte Werbung geht, ist Google AdWords. AdWords Kampagnen schalten wir seit Oktober 2012. Die monatlichen Klicks liegen zwischen 20 und 200, Kosten per Klick sind durchschnittlich 10 Cent. Die meisten Klicks haben wir immer dann bekommen, wenn wir eine neue Kampagne (mit neuem Text) eingestellt haben. Würde man sich mit AdWords näher beschäftigen, könnte man wohl sehr viel mehr herausholen. Grobe Schätzung, was uns ein neuer Spieler über AdWords kostet: ca. 1€.

8. Twitter

Der Einsatz von Twitter hat sich im Laufe der Zeit bei uns stark gewandelt. Hatten wir Twitter zu Beginn nur als Tool zur internen Kommunikation genutzt, so setzen wir es nun mehr und mehr als Marketing Instrument ein.

Wir nutzen Twitter einerseits, um unsere Spieler aktiv über Neuerungen zu informieren (der letzte Tweet wird auf der Startseite angezeigt), vernetzen uns nun aber immer aktiver mit anderen Leuten aus der Spieleszene.

Was du sonst noch alles tun kannst, um deinen Bekanntheitsgrad zu steigern, kannst du im 3. und letzten Teil dieser Reihe nachlesen.

3 Gedanken zu „Bekanntheitsgrad steigern – Teil 2“

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