Dev-Blog Donnerstag 23/15

Dev-Blog Donnerstag 23/15

Von Entwicklern für Entwickler

[Horst (Slayer)]
Letztes Wochenende haben wir es dann geschafft: mit dem Singularitätsemitter haben wir eines der losen Enden in eXperinox geschlossen.

Bei der Umsetzung desselben hat sich wieder einmal erwiesen: „Planung ist sehr wichtig, der Plan ist aber nichts!“. Will heißen: Planung ist schon sehr hilfreich, aber man sollte am Ende doch flexibel genug sein, um den Plan jederzeit wieder über den Haufen zu werfen. Und das ziehen wir gnadenlos durch, auch wenn wir beide (me & Iwan) sehr zielstrebig sind, und nur ungern einmal gesetzte Termine aufschieben.

Bei den letzten Tests des Singularitätsemitters hat sich der ein oder andere Sonderfall ergeben, sodass wir mit der Umsetzung nicht 100% zufrieden waren.  Sonderfälle sind immer so etwas wie ein Alarmsignal. Denn sie produzieren in der Regel schwerer wartbaren Code und schlagen auch auf die Bedienbarkeit durch. Denn  in der Regel muss auch der Spieler dieser Sonderfälle „behirnen“.

Zu unrund von der Logik ist uns am Ende erschienen, dass man zum Beispiel weder Bauten noch Geburten laufen haben durfte, die Produktion von Ressourcen und Energie während des Transfers aber munter weitergelaufen wären.

Und so ist uns dann die Idee mit der Cryostasis und dem totalen Stillstand der Heimatbasis während des Transfers gekommen. Das hat am Ende 100% logisch für uns geklungen, hat aber in letzter Minute auch unser Zieldatum gekippt, da das einiges an Änderungen im Code ausgelöst hat. Wie auch immer: jetzt sind wir auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Ergebnis und hoffen, dass das auch unsere Spieler sind.

Nach der Fertigstellung des Singularitätsemitters habe ich mich dann dem fixen des ein oder anderen Bugs gewidmet. Ärgerlicherweise machte dann plötzlich der Debug-Mode Probleme (furchtbar langsam, statt 0,5 Sekunden dauert der Seiten aufbau 15 Sekunden) und auf die Schnelle habe ich dann auch keine Lösung gefunden. Und es nervt schon irgendwie, wenn die „Werkzeuge“ nicht so richtig funktionieren und eine Art Eigenleben entwickeln.

[Iwan (shlainn)]

Wenn dieser Text nicht zu lesen ist, war Iwan diesmal pünktlich 😉 .

Zu meiner Verteidigung war gestern Feiertag 😛

Immer wenn ein Feature fertig wird stellt sich danach die Frage: Und was jetzt? In unserem Fall ist das nicht zu lesen als „Hmm, jetzt haben wir nichts mehr zu tun“, sondern eher als „Okay, wir könnten jetzt eines von diesen 10 ähnlich wichtigen und komplexen Projekten angehen – welches wählen wir?“. Mit nur zwei Entwicklern ist Programmierzeit unsere wertvollste Ressource.

Um für zukünftige Projekte gut aufgestellt zu sein, habe ich mich diese Woche mit PHP Techniken und Technologien auseinandergesetzt, die wir in eXperinox noch nicht nutzen. Das Ziel ist es, mit neuen Techniken vertraut zu werden und so den programmiererischen „Werkzeugkasten“ zu erweitern, den man zur Verfügung hat.

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